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BAUBESCHREIBUNG

für die Häuser 1.01 – 1.12, wie 2.1 - 2.6

12 Reihen- / Kettenhäuser, gegliedert in 3 x 4 Etagenwohneinheiten.

06 Reihen- / Kettenhäuser, gegliedert in 2 x 3 Etagenwohneinheiten

36 Tiefgaragenstellplätze, Gartenanlage, als Sondernutzungsrecht.

 

Lage:
Bruckdorfer Str. 20, 93161Sinzing

Bauherr:
Jakobsiedlung GmbH & Co. KG,
Galgenbergstr. 21, 93053 Regensburg

Planungsbüro:
Architekt Karl-Heinz Heitzer,
Galgenbergstraße 21, 93053 Regensburg

Projektentwicklung:
Vamas Bau und Projekt GmbH, Armin Zeiler,
Galgenbergstraße 21, 93053 Regensburg

Baubeginn: 06/ 2018

Baufertigstellung: 10 / 2019

 

 

Ihre neue Immobilie wird Sie von Anfang an begeistern. Die Lage – Stadt nah zu Regensburg, aber doch die Natur vor der Haustüre - verschafft einen hohen Freizeit- und Erholungswert.

Das komplette Areal umfasst ca. 6476 m² und wird in 3 Parzellen gegliedert. Diese umfassen gemeinsam ca.1718 m² Grundfläche. Die restlichen Flächen von 4758 m² werden für Gärten im Sondereigentum, Grünflächen, Zuwegungen, Erschließungsstraßen und Besucherstellplätze verwendet. Der südlich angrenzende Wald wird in einer Tiefe von 25m komplett neu aufgeforstet. Durch diese Maßnahme wird auch im Herbst/Winter eine optimale Belichtung des Areals gewährleistet und eine „Grüne Wohlfühloase“ geschaffen. Verstärkt durch die L-förmige Ausrichtung der Gebäudekörper wird dem Schallschutz besonderes Augenmerk zu teil. Ruhe innerhalb des Areals, ist ein wichtiger Faktor und Beitrag zum Verweilen und Entspannen. Bis 2020, fast synchron zu unserer Baumaßnahme, wird die Zufahrt nach Sinzing über einen Kreisverkehr, Zone 30, neu geregelt und umgesetzt.    

Das monolithische Mauerwerk aus Ziegeln mit POROTON und die Vorzüge eines KfW55 Energiehauses schaffen ein einzigartiges Wohlfühlambiente, das im Unterhalt kostengünstig und effizient ist. Sorgfältige Planung durch Fachberater und externe Ingenieure garantieren einen reibungslosen Bauablauf. Die Ausführung wird über regionale Firmen erbracht. Unsere Gebäude werden mit großem „Know-how“ und höchstem Anspruch geplant und erstellt. Strenge hausinterne und unabhängige Qualitätskontrollen sichern eine gleichbleibende, herausragende Qualität, die den hohen Anspruch des Architekturbüro Heitzer sowie unserer Gesellschaft wiederspiegelt.

 

VORBEMERKUNG

  • Die Bauausführung und Ausstattung basiert auf dem vertraglich vereinbarten Lieferumfang und der vorliegenden Baubeschreibung. Bei Widersprüchen zwischen Baubeschreibung und Plänen geht der Text der Baubeschreibung in allen Fällen der zeichnerischen Darstellung in den Plänen vor.
  • Das Bauvorhaben wird nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik zum Zeitpunkt der Baueingabe, in Übereinstimmung mit den behördlich, genehmigten Bauvorlagen errichtet und entsprechend den örtlichen Ver- und Entsorgungsarten voll erschlossen. Sämtliche Erschließungskosten sind im Kaufpreis enthalten.
  • Die Gebäude werden als Wohngebäude genutzt. Änderungen während der Bauausführung aus architektonischen oder technischen Gründen gegenüber der Baubeschreibung und den Bauplänen bleiben vorbehalten, soweit diese keine Wertminderung begründen. Änderungen nach Vorgaben der Genehmigungsbehörden bleiben ebenfalls vorbehalten.
  • Bei einer individuellen Bemusterung (soweit nach Baufortschritt noch möglich) kann der Käufer Sonderwünsche, bezogen auf die Ausstattung einbringen. Diese Maßnahmen müssen mit den allgemeinen technischen Erfordernissen vereinbar sein und dürfen keine zusätzlichen Anforderungen an Konstruktion und Gesamtdetailgestaltung stellen. Die Sonderwünsche müssen rechtzeitig vor Beginn der Ausführung gemeldet und endgültig festgelegt werden. Änderungen während der Bauphase können Mehrkosten verursachen, die nach genauer Kostenermittlung in Abstimmung mit dem Käufer extra berechnet werden.
  • Wird der Kaufvertrag nach Baubeginn geschlossen, ist in jedem Fall die vorhandene, tatsächliche Bauausführung Vertragsbestandteil, auch wenn diese von der Baubeschreibung abweicht.
  • Zur Anwendung kommen die, zur Zeit der Planung und Genehmigung des Bauvorhabens gültigen Vorschriften. In Bezug auf Schallschutz werden die DIN Mindestwerte zugesichert. Die Mindestanforderungen der EnEV 2014, Novellierung 2016 werden unterschritten und erfüllen aktuell die Einstufung KfW-55 Standard.
  • Bei Änderungen der Grundrisse nach Käuferwünschen kann sich die Wohnflächenberechnung gegenüber dem aktuellen Planungsstand verändern. Derartige Wohnflächenänderungen haben keinen Einfluss auf den Kaufpreis und der gesetzlichen, maximalen Abweichung von 3% der Wohnflächenberechnung.
  • Alle m2-Angaben und Bemaßungen sind Circa-Maße. Maße für Möblierung und dergleichen sind von den Käufern auf dem Bau zu entnehmen. Für aus den Plänen entnommene Maße haftet der Ersteller nicht.
  • Die gesamte Außengestaltung richtet sich nach den Vorgaben der Genehmigungsbehörde (Freiflächengestaltungsplan).
  • Bei den, in den Plänen und Broschüren dargestellten Einrichtungsgegenständen handelt es sich lediglich um einen Einrichtungsvorschlag des Architekten. Die Möblierung ist nicht Gegenstand des Angebotes und damit auch nicht im Preis enthalten. Es sind lediglich die, in der Baubeschreibung genannten Sanitärgegenstände im Preis enthalten.
  • Räume in den Kellergeschossen Parzelle II sind als Kellerräume geplant und ausgebaut. Sie entsprechen nicht den gesetzlichen Vorgaben für Wohn- oder anderweitige Aufenthaltsräume, auch wenn dies aus der Baubeschreibung, den Plänen, vertraglichen Vereinbarungen oder der tatsächlichen Bauausführung angenommen werden könnte.
  • Für sämtliche in Eigenregie ausgeführten Leistungen übernimmt der Bauherr keine Haftung und keine Gewährleistung. Alle in Eigenregie ausgeführten und erbrachten Leistungen müssen in Absprache mit der Bauleitung und nach dem Zeitplan des Bauleiters erfolgen. Bei Ausführung von Eigenleistungen hat der Käufer insbesondere darauf zu achten, dass die Wohnungstrennwand (angrenzende Wand zur Nachbarwohnung) keinesfalls als Installationswand verwendet wird.
  • Wenn Gewerke ganz oder teilweise durch den Käufer in Eigenregie erbracht werden und diese Arbeiten nicht im Zeitplan liegen, kann dies den ganzen Bauablauf behindern. Eventuell dadurch entstehende Verzögerungen sind dann vom Käufer zu verantworten (z.B. der Fertigstellungstermin) bzw. entstehende Mehrkosten vom Käufer zu tragen. Diese Verzögerungen haben keine aufschiebende Wirkung auf die Fälligkeit der jeweiligen Kaufpreisraten.
  • Alle Absprachen - auch nach Kaufvertragsabschluss - sind schriftlich festzuhalten und von den Vertragsparteien zu unterschreiben. Mündliche Vereinbarungen haben keine Gültigkeit.
  • Irrtümer und Schreibfehler in dieser Baubeschreibung haben keinerlei Einfluss auf den Kaufpreis.

 

NUTZUNG DES GEBÄUDES

  • Das Gebäude wird als Wohngebäude genutzt. Für diesen Bereich wird eine Verkehrslast gemäß DIN EN 1991-1 mit 2 kN/qm zugrunde gelegt. Für Dachterrassen werden 4,0 kN/qm laut DIN EN 1991-1-1 angesetzt.
  • Die Bemessung der Zwischendecke erfolgt nach statischen Erfordernissen unter Einhaltung der einschlägigen gültigen DIN-Normen im Hochbau. Für alle angegebenen Maße und technischen Werte gelten die Toleranzen, die sich aus den einschlägigen DIN-Normen und den Maßtoleranzen im Hochbau nach DIN-1802 ergeben.
  • Sie dienen der Herstellung eines insgesamt funktionierenden Gebäudes und stellen deshalb keine Beschaffenheitsvereinbarung dar. Die Angaben über U-Werte bei Wänden gelten für einen Normbereich.
  • In den Zeichnungen dargestellte Möbel, Küchen und sonstige Einrichtungsgegenstände dienen der Verdeutlichung der Raumgrößen. Sie sind exemplarisch und nicht in unserem Lieferumfang enthalten.
  • Grundlage dieser Ausführung ist die EnEV 2014, Novellierung 2016.

Hinweis: Die Raumgrößen können sich nach Detailfestlegung und Werkplanung geringfügig zu den Angebotsgrundlagen ändern, da eventuell zusätzliche Abkofferungen nach Angaben der Haustechnikplanung ausgeführt werden müssen.

 

ALLGEMEINES

  • Allen Wohnungen sind Terrassen, sowie Gartenanteile als Sondereigentum zugewiesen (Teilungserklärung, Plandetaildarstellung).
  • Alle erforderlichen Hausanschlüsse für Strom, Wasser, Telefon sind im Gebäude vorhanden.
  • Die gesamte Baumaßnahme wird in der Ausführungsphase durch einen Sicherheits- und Gesundheitskoordinator (SiGeKo) entsprechend der Baustellenverordnung überwacht.

Schallschutzanforderungen

Auf dem Gebiet des Schallschutzes im Hochbau bestehen auch unter Fachleuten erhebliche Meinungsunterschiede darüber, was die anerkannten Regeln der Technik bzw. Stand der Technik ist. Insbesondere bei der Nutzung als eigener Bereich gibt es in der DIN keine Anforderungen. Es werden deshalb folgende Werte vereinbart, um die Qualität zu definieren.

  • Generell werden die Werte aus der DIN 4109, Beiblatt 2, Tabelle 2 (erhöhter Schallschutz), Absatz 1 (Geschoßhäuser mit Wohnungen und Arbeitsräumen, Zeile 1-13) für die Haustrennwände zu Grunde gelegt. Die Innenwände und Geschossdecken in den einzelnen Wohnungen (eigener Bereich) werden ohne Anforderung ausgeführt. Decke unter Dachterrasse nach DIN 4109, Tabelle 3, Zeile 6 (53 dB). Wasserinstallationen und sonstige haustechnische Anlagen analog DIN 4109 (30 dB).

Bauantragsunterlagen

  • Die Baueingabeplanung wird durch das Architekturbüro Heitzer aus Regensburg erstellt und durch die Gemeinde Sinzing sowie dem Landratsamt Regensburg genehmigt.


LEISTUNGSVERZEICHNIS AUSFÜHRUNGSPLANUNG

Keller/Tiefgarage

Kelleraußenwände 25cm stark, aus Stahlbeton in entsprechender Betonfestigkeits- und Expositionsklasse, Rissbreitenbeschränkung ≤ 0,3mm.

  • Die Außenabdichtung gegen das Erdreich erfolgt durch die Stahlbetonaußenwände und die Integration von Fugenbändern/-blechen nach technischer Notwendigkeit. Außenwände unterhalb der Wohnungen erhalten eine Perimeterdämmung mit 100 mm Stärke, Höhe bis ca. 100 cm – unter fertigem Gelände.
  • Auf den Massiv-Außenwänden Faser-Leicht-Fassadenputz als Systemputz bestehend aus Grundputz mit mittig eingelegtem Gittergewebe und eben aufgetragenem Deckputz. Organisch gebundener Putz mit mineralischen Zuschlagsstoffen. Die farbliche Fassaden- Gestaltung wird in Abstimmung mit dem Architekten ausgeführt .
  • Streifenfundamente, Stahlbetonbodenplatte, Stahlbetonstützen und –Unterzüge nach statischer Berechnung, Kanten und Oberflächen entgratet.
  • Stahlbetonoberflächen als Rahmenschalung mit geordneten Stößen bzw. Stahlbeton-Filigranwände und -Decken mit Fuge.
  • Filigran-Deckenstöße malerfertig gespachtelt und geschliffen incl. Anstricharbeiten im Bereich der TG- Schleusen sowie in den Kellerräumen der Wohneinheiten Parzelle 1 und 2. Die Qualitätsanforderung entspricht Q1, jedoch nicht in Bezug auf Ebenheit von Wand- und Deckenflächen. Es wird keine Wohnraumqualität erreicht.
  • Die Decken im Bereich der Tiefgarage mit Technikräumen o.ä. werden mit sichtbarem Fugenbild ohne Anstrich ausgeführt.
  • An der Tiefgaragendecke (unterhalb der Wohnbereiche) wird eine mindestens 100mm starke Dämmung nach den gültigen EnEV-Vorgaben ausgeführt.
  • Massivwände z.B. Kellerhauswände und Wände zur Tiefgarage werden in Mauerwerk oder Stahlbeton nach statischer Erfordernis ausgeführt. Entsprechend innenliegend kommt Innenputz, in weiß gestrichen zur Ausführung.
  • Die Wandoberflächen in der Tiefgarage im Bereich Stellplätze, Technikräume, Fahrradkeller, Hausmeisterraum, Müllraum o.ä. werden entgratet und ohne Farbanstrich ausgeführt.
  • Massivwände innenseitig in Bereichen wie z.B. Treppenaufgänge, Fluren verputzt mit einlagigem Kalkgips-Maschinenputz und weiß gestrichen.
  • Tiefgaragenzufahrt und Boden in Tiefgarage mit Betonsteinen belegt.
  • Für die natürliche Be- und Entlüftung der Tiefgarage sorgen Kellerschächte aus Stahlbeton einschließlich verzinktem Gitterrost und Abhebesicherung mit Sicherheitskette, 1 Schacht mit oberirdischer Hauben Konstruktion – nach Berechnung der Lüftungstechnik.
  • Die Allgemein-/Sicherheitsbeleuchtung wird gemäß der aktuellen DIN-Norm ausgeführt. Um den Energieverbrauch so gering wie möglich zu halten, wird jeder Bereich separat über Bewegungs- oder Präsenzmelder erfasst und einzeln mit LED Leuchten nach Lichtberechnung ausgeleuchtet.

Außenwände:

  • Organisch gebundener Putz mit mineralischen Zuschlagstoffen auf der Baustelle fugenlos verputzt.
  • monolithische Mauerwerk aus Ziegeln mit POROTON –S9, oder gleichwertig, Wandstärke 36,5 cm
  • Faser-Leicht-Fassadenputz als Systemputz bestehend aus Grundputz mit mittig eingelegtem Gittergewebe und eben aufgetragenem Deckputz
  • 2-facher Anstrich mit Silikonharz-Fassadenfarbe, Die farbliche Fassaden Gestaltung wird nach Absprache mit der Gemeinde Sinzing in gedeckten Tönen ausgeführt

Innenwände

Wohnungstrennwände:

  • Innenwände mit Poroton-SPZ-175, oder gleichwertig, Planziegel geklebt mit einlagigem Kalkgips-Maschinenputz oder im Bereich der Installationsebenen zusätzlich mit einer Vorsatzschale, Stärke nach den technischen Bedürfnissen aus Gipskartonplatten doppelt beplankt, 2x12,5mm, fugenlos gespachtelt.

Raumtrennwände in den Wohnungen:

  • Je nach statischen Anforderungen mit Planziegel, Oberflächen mit einlagigem Kalkgips-Maschinenputz oder als Trockenbauwände mit Innenliegender Schalldämmung, doppelseitiger Beplankung, 2x 12,5 Trockenbauplatten fugenlos verspachtelt, Wandstärken mindestens 12,5 cm.
    Für Sanitärinstallationen werden vor den Wänden Vorsatzschalen eingebaut. Der Schallschutz nach Din 4109, Tabelle 4, Zeile 2 für die Wasserinstallation wird mit 30 dB festgelegt. Konstruktion besteht aus verzinkten Metallständern mit 2x 12,5mm Trockenbauplatten fugenlos verspachtelt. Zusätzlich werden die Bereiche mit Dämm-Material ausgekleidet.

 

Zwischendecke

  • Stahlbeton-Filigrandecke oder Ortbetondecke nach statischer Berechnung. Stahlbetondeckenflächen in den Wohnräumen entgratet, gespachtelt mit Vlieseinlage für erhöhte Qualität zur Ausführung.

Dachterrassen Haus 2.1 – 2.6

  • Dachterrassen auf der darunterliegenden Stahlbeton-Filigrandecke oder Ortbetondecke mit Abdichtung gegen Feuchtigkeit nach DIN 18 531. Terrassenbelag mit Holzdielen aus Lärche oder gleichwertig mit entsprechenden Unterbau verlegt. Die Dachabdichtungen unter den Dachterrassen entsprechen den erhöhten Anforderungen für Bauwerksabdichtungen. Regenwasserableitung der Flachdächer über wärmegedämmte Dacheinläufe, Regenfallrohre am Gebäude aus Titanzinkblech, Grundleitungen unterhalb der Bodenplatte bis zum Übergabeschacht der öffentlichen Kanalisation.

 

Dachkonstruktion Parzelle 1 Haus 1.01 – 1.12

  • Zimmermannsmäßiger Holzdachstuhl -Satteldach nach statischer Berechnung.
  • Dachneigung ca. 40°, Zwischensparrendämmung nach den Erfordernissen der EnEV 2014/16. Dacheindeckung mit Betondachstein, Fabrikat Braas, Harzer Pfanne, schiefergrau oder gleichwertig auf Lattung und Konterlattung mit darunterliegender Pavatex – Dämmplatte 3,5 cm stark
  • Einbau von Dachgauben, Haus 1.01 – 1.12 mit der Ausnahme Haus 1.03 und Haus 1.04. Die Reihenmittelhäuser erhalten zusätzlich 1 zusätzliches Dachflächenfenster Fabrikat Velux oder gleichwertig. Haus 1.03 erhält, keine Gaube, daher 3 zusätzliche Dachflächenfenster Fabrikat Velux oder gleichwertig, eines ist mit einem Notausstieg, laut Brandschutzgutachten ausgestattet. Haus 1.04 ist mit 2 Dachflächenfenster Fabrikat Velux oder gleichwertig ausgestattet.

Dachkonstruktion Parzelle 1 Haus 2.1 – 2.6

  • Pultdach als zimmermannsmäßiger Holzdachstuhl nach statischer Berechnung, Zwischensparrendämmung nach Erfordernissen der EnEV 2014/16. Dachneigung ca. 8°, Dacheindeckung mit Betondachstein, Fabrikat Braas, Harzer Pfanne, schiefergrau oder gleichwertig auf Lattung und Konterlattung mit darunterliegender Pavatex – Dämmplatte 3,5 cm stark
  • Flachdachabdichtung nach DIN 18 531 nach Herstellerrichtlinien verlegt, Fabrikat Bauder oder gleichwertig.

 

Fenster / Fenstertüranlagen

  • Die Fenster und Fenstertüren werden als Kunststoff-Alu-Fenster, Fabrikat Internorm Studio oder gleichwertig gemäß U-Wert = 0,78W/m2K ausgeführt. Hoch wärmedämmendes 3-fach-Wärmeschutzisolierglas gemäß U-Wert = 0,5W/m2K ausgeführt. Glas 6b/15Ar/4/14Ar/b44.2SVSG-S. Rahmen und Flügel innen weiß. Rahmen und Flügel außen Aluminiumschale weiß oder farbig auf die Fassadenfarbe abgestimmt. Bei 2-flügeligen Fenstern/Türen ohne Setzholz reduzieren sich die Schalldämmwerte nach DIN 4109, Beiblatt 1, Tab. 41, um 2 dB. Soweit keine Festverglasung vorgesehen ist, erhalten die Fenster und Fenstertüren eine Drehkippflügelausführung.
    Kellerfenster aus Kunststofffenster, Farbe weiß, mit Isolierverglasung. Wo technisch notwendig mit Lüftungsgitter. PVC-Fertiglichtschächte mit Gitterrostabdeckung mit Einbruchsicherung.
    Anzahl der Fenster und Größen gemäß Eingabeplan.
    Fenstergriff: Internorm G80 FE-Griff, Natursilber oder technisch gleichwertig.

 

Rollläden / Raffstore

  • Rollladenkästen z.B. Typ Höhbauer-RollaTherm oder gleichwertig, raumseitig komplett geschlossene Konstruktion in allen Schlafräumen, die EnEV übertreffend, wärmegedämmte Seitenwände, Kunststoff-Einschubrollpanzer aus Hart-PVC nach DIN 7748, mit Kunstofflamelle Grau. In Wohnräume kommen Raffstoreanlagen mit Lamellen 80R zur Ausführung, die Steuerung erfolgt generell elektrisch.

Hauseingangstür

  • Fabrikat Internorm Alu Hauseingangstür AT305 oder gleichwertig, Rahmen aus thermisch getrennten Aluminiumprofilen, Bautiefe 72 mm, zwei Anschlagsdichtungen, 3-fach Sicherheitsverriegelung, 3 Türbänder, 4 Glasausschnitte, Stangengriff in Edelstahl, Oberflächenbehandlung nach RAL-Farbtonkarte, thermisch getrennte Schwelle, elektrischer Türöffner, verdeckte Bänder.

Innentüren

  • Raumtüren – Herholz-Decora-Innentürelemente, bestehend aus Türblatt mit E1 Vollspanplatteneinlage (VSP 1), angeschlagen mit 2 Bändern, vernickelt und Schloss oder gleichwertig. Zarge aus Holzwerkstoff, Oberfläche wie Türblatt, weiß. Komforttürhöhe mindestens 237 cm
  • Türbeschläge: Fabrikat VBH – U-Form, in Nirosta matt mit Rundrosetten.
  • Stahlinnentüren für Nebenräume in der Tiefgarage – 1-flügelig Stahlinnentüre, Fabr. Hörmann, Typ ZK, 3-seitig gefälztes Türblatt, 40mm dick, Umfassungszarge Typ B73 mit 3-seitiger Dichtung, Einsteckschloss mit Drückergarnitur, farbig lackiert.
  • Innentüren als Brandschutztüren in Tiefgarage – T30 Stahl-Feuerschutztüre geprüft nach DIN 4102, Fabr. Hörmann, Typ H3D oder gleichwertig, 3-seitig gefälztes Türblatt, 45mm dick, 3-seitiger Eckzarge mit 3-seitiger Dichtung, Einsteckschloss und Drückergarnitur, Durchgangshöhe ca. 2,10 m.
  • Türbeschläge: Fabr. VBH – U-Form, Nirosta matt, mit Rundrosetten
  • Sämtliche Türen außerhalb der Wohnungen sind mit einer Schließanlage mit Profilzylinder vorgesehen.

Treppenanlage in den Wohneinheiten

  • Treppenanlage und Podeste in Stahlbeton, schallentkoppelt gelagert (gemäß DIN 4109), Unterseite geputzt und gestrichen, bei Betonfertigteilen Untersicht gestrichen. Tritt- und Setzstufen aus Steinzeugbodenfliese, wie Fliesenbelag im Treppenhaus incl. Sockelfliese.
  • Treppenabsturzgeländer aus Stahl, brüstungshoch mit Pfosten aus Vierkantrohr, zwischen Ober- und Untergurt Flachstahlstäben, Oberflächen werden pulverbeschichtet in RAL-Farbe, Handlauf aus Edelstahl.

Estricharbeiten

  • Bodenaufbau über unbeheizter Tiefgarage, U-Wert 0,42W/m2k (Verkehrslast bis 2.0KN/m2) nach EnEV 2014, in sämtlichen Räumen der Wohnungen Zementheizestrich auf Tritt- und Wärmedämmung, Flure, Treppenhäuser mit Zementestrich auf Tritt- und Wärmedämmung, Nebenräume in der Tiefgarage (Technikraum, Hausmeisterkeller etc.) mit Zementestrich auf Schweißbahn, Oberflächen mit wischfestem Betonanstrich.

Bodenbeläge

  • Bäder: Steinzeug Bodenfliesen nach Mustervorlage 30X60cm oder 30X30cm oder ähnlich (je nach Badfläche) ohne Fliesensockel bei angrenzenden Wandfliesen. Rutschfestigkeitsklasse R 10
  • Treppenhäuser, Flure, Schleusen, Haus 2.1 – 2.06 Steinzeug Bodenfliesen nach Mustervorlage 30X60cm mit Sockel aus geschnittener Bodenfliese in Dünnbett verlegt, Rutschfestigkeitsklasse R 10
  • Wohnbereich (Wohnen, Essen, Schlafen, Kinder, Flure): Parkettboden Eiche nach Mustervorlage, 13mm, als Schiffsboden einschl. Holzsockelleisten verlegt.

Wandbeschichtung

  • Verspachtelung in Q2 mit stufenlosem Übergang bei Trockenwänden und matte strukturierte Anstriche, nach DIN 18350 und DIN 18202.
  • Innenanstrich mit Bio-Innen-Silikatfarbe in weiß, Glanzgrad stumpfmatt, auf Trockenbau- und geputzte Innenwände, Nassabriebbeständigkeit nach EN ISO 11988: Klasse 2
  • Wandfliesen – Keramische Wandfliesen nach Mustervorlage, Farbe weiß matt oder beige im Dünnbett geklebt, Größe 30X60cm, 30X30 cm oder ähnlich. In allen Bädern und WCs werden die Wandfliesen hinter den Objekten mit einem Fliesenspiegel von etwa 130cm Höhe ausgeführt oder dem Spritzbereich angepasst (Dusche).
  • Deckenbekleidung – gespachtelt mit Flies-Einlage, weiß gestrichen. Zusätzliche Gipskartondecke als Installationsebene nur in den technisch erforderlichen Bereichen, z. B. Bad, Flur. In Teilbereichen kann es notwendig sein, Entlüftungsleitungen unterhalb der Zwischendecke in einer Verkofferung aus Gipskarton zu führen, Schallschutz gedämmt.
  • Die lichte Raumhöhe im EG, OG, beträgt ca. 258cm
  • Die lichte Raumhöhe in den Dachgeschossen (Satteldachkonstruktion) Haus 1.01-1.12 ca. 255cm, Dachgeschosse (Pultdachkonstuktion) Haus 2.01 - 2.06 ca. 2,15 m bis 3,00 m

Sanitärinstallation

Die Zuleitungen sind innerhalb des, im Gebäude installierten Zählers (ab dem Übergabepunkt des Versorgers) in Edelstahlrohr oder Kunststoffrohr ausgeführt.

Sollte eine Schmutzwasserhebeanlage für die Tiefgarage, falls technisch notwendig zur Ausführung kommen, ist diese mit im Kaufpreis enthalten. Die Ableitungen werden auf dem kürzesten Weg bis Außenkante- Gebäude zum öffentlichen Kanalanschluss geführt. Verrohrung im Trennsystem. Material: Kunststoffabflussrohre oder SML-Rohre.

Zur professionellen Nebenkostenabrechnung gehört die Installation der erforderlichen Zähler für Wärme und Wasser durch das ablesende Unternehmen, wie z. B. Brunata, Techem. Es werden dafür, an den erforderlichen Stellen, Passstücke mit Absperrvorrichtung für die Installation der Zählereinrichtung vorgerüstet.

Sanitärobjekte: Alle Objekte werden weiß ausgeführt, Armaturen verchromt

  • Porzellan-Waschbecken 60-65cm breit für BAD, Richtqualität LAUFEN
  • Porzellan-Waschbecken 45cm Breit für WC, Richtqualität LAUFEN
  • Einhand-Waschtischbatterie mit Zugknopf-Ablaufgarnitur GROHE Essence oder ähnlich
  • Wandhängendes Tiefspül-WC mit Wandeinbau-Spülkasten Fabrikat LAUFEN
  • Stahlbadewanne ca. 180 X 80cm, Richtqualität KALDEWEI
  • Wannenarmatur Serie GROHE Essence oder ähnlich mit Brausenset Chrom,
  • Kaltwasser-Anschluss für Waschmaschine, samt Entwässerungssystem
  • Duschen bodengleich, Einhebel-Brausebatterie, Unica-Stange komplett
  • Echtglas-Duschabtrennung nach Bedarf (Schiebe- oder Flügeltüre, Trennwand)
  • Ausgussbecken im Heizraum (auch für die Putzkräfte/TG und Schleusenreinigung, Hausmeister)
  • 3 Stück Gartenwasseranschluss in ½ Zoll für allgemein Gartenbewässerung, mit Entwässerungsventil.
  • 1 X Kemper Gartenanschluss in ½ je Wohneinheit

Dezentrale Lüftungsanlage

In den Wohnräumen wird eine kontrollierte Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung eingebaut (LUNOS e2 oder gleichwertig), zentrale Stufenschalter, der Messflächenschall- Druck Pegel liegt zwischen 16,5 und 26 dB, die Normschallpegeldifferenz ist mit 42dB (Herstellerangabe) angegeben.

Innenliegende Bäder, WC oder Küchen erhalten einen mehrfachen Luftwechsel über Rohrventilatoren mit Nachlaufautomatik.

 

Warmwasserversorgung

1 Stück Frischwasserstation zur hygienischen Trinkwasserbereitung (einschließlich Zirkulationsstation) für den Wohnbereich am Heizungssystem angeschlossen. Warmwasserleitung aus VPE-Kunststoffrohr bzw. Edelstahlrohr. Entkalkungsanlage für die Absenkung der Wasserhärte, zum Schutz der Armaturen und Frischwasserstation.

 

Heizungsinstallation

Die Heizung wird nach DIN EN 12831 EnEV ausgelegt. Es kommt eine Pelletheizung zur Ausführung.

Ausführung nach Berechnung der notwendigen Heizlast, Die Heizungswasserverteilung erfolgt im Zweirohrsystem 38/32Grad zur Fußbodenheizung mit eigenem Mischerkreis. Wir behalten uns vor, die erforderliche Heizlast und damit die Installationsleistung der Heizungsanlage in Ihrem Sinne weiter zu optimieren und einer neueren Technik anzupassen.

Nicht beheizt werden die gesamte Tiefgarage und Nebenräume im Kellergeschoß.

Als Lastausgleich für den Pelletkessel und die Trinkwasserbereitung werden Pufferspeicher aufgestellt (entsprechend der Berechnung und Erfordernissen)

Fußbodenheizung mit eigenem Mischerkreis, Stellantriebe je Heizkreis, je Raum ein Raumtemperaturfühler. Material: C-Stahlrohr oder Kunststoff-PEX-Rohr.

In allen Hauptbädern der Wohnungen werden für den Sommerbetrieb Handtuch-Heizkörper vorgesehen. Größe nach Heizflächenberechnung der Bäder.

 

Elektroinstallation

Niederspannungsanlage – die Zuleitungen bis zum Hausanschlusskasten werden durch den Energieversorger erstellt. Ab dem Hausanschlusskasten wird eine Hauptleitung zum Zählerschrank erbracht. Erstellung des Hausanschlusses ist in unserem Leistungsumfang enthalten. Die Zählerschränke (1 Zähler je Nutzungseinheit + Allgemein Zähler) befinden sich im Haustechnikraum.

Ausstattung:

Wohnräume bis 15 m²:
5 Steckdosen, 1 Lichtauslass

Wohnräume 15 – 20 m²:
6 Steckdosen, 1 Lichtauslass

Wohnräume über 20 m²:
8 Steckdosen, 2 Lichtauslässe

Flure bis 10 m²:
2 Steckdosen, 1 Lichtauslass

Flure über 10 m²:
2 Steckdosen, 2 Lichtauslässe

Bäder:  
3 Steckdosen, je eine Steckdose für Waschmaschine und Trockner (einmal pro Wohnung), 1 Wandauslass, 1 Deckenauslass

Küchen:
Anschluss für Herd 380V, 10 Steckdosen, 2 Lichtauslässe

Terrassen/Balkone:
1 Steckdose, 1 Wandauslass

Jeder Wohn- und Schlafraum ist mit einem RJ45 Cat5 Anschluss ausgestattet. Wohnräume über 20 m² erhalten 2 RJ45 Cat5 Anschlüsse.

Installation unter Putz nach den VDE –Vorschriften. Die Installation in den Tiefgaragen erfolgt als Auf-Putz-Installation.

Schalter und Steckdosen der Fabrikate Jung A5500, GIRA Standard 55 oder gleichwertig.

 

Rauchmelder  

Gemäß Rauchmeldepflicht werden Rauchmelder mit 5 Jahresbatterien nach der Bauproduktenrichtlinie DIN EN 14604 in den Schlafräumen und Fluren der einzelnen Wohneinheiten installiert.

 

Leuchten

Flure und Schleusen im TG Bereich: Decken- und Wandbeleuchtung mit Bewegungsmelder

Tiefgarage und in den Räumen Technik, Haustechnik, Fahrradkeller und Hausmeisterraum werden Feuchtraumwannenleuchten mit transparenter Abdeckung, Fabr. Trilux Oleveon oder gleichwertig installiert. Die Ausleuchtung erfolgt in LED-Leuchten.

 

Rettungswegkennzeichnung

Eine hinterleuchtete Rettungswegkennzeichnung ermöglicht ein schnelles und klares Erkennen der Rettungswege. So ist auch gebäudefremden Personen ein sicheres Verlassen möglich. Laut Brandschutzkonzept ist eine Rettungswegkennzeichnung in Kellergeschoß vorgeschrieben.

 

Klingel- und Sprechanlage/Briefkasten

Klingel- und Gegensprechanlage, LED-beleuchtete Namensschilder jeweils am Hauseingang. Die Haustelefone in den Wohnungen sind als Wandapparat in ABS-Kunststoff, weiß ausgeführt. Fabrikat GIRA, Elcom oder gleichwertig. Briefkasten, pulverbeschichtet nach RAL-Farbe oder Edelstahl mit Namensschild von vorne zu wechseln.

 

Baureinigung

Das Gebäude erhält eine Baufeinreinigung, fertig zum Einzug.

 

Gewährleistung / Sonstiges

Kann witterungsbedingt nicht gearbeitet werden, verlängert sich die Bauzeit entsprechend, auch wenn die hindernden Witterungseinflüsse jahreszeitlich als üblich anzusehen sind. Es ist ausreichend, wenn nur ein Gewerk in der Ausführung behindert ist. G 6 Nr. 2 Abs. 2 VOB/B gilt insoweit nicht. Der Auftragnehmer wird witterungsbedingte Behinderungen jeweils unverzüglich anzeigen.

Mängelansprüche – richten sich nach VOB Teil B. Die Mängelanspruchsfrist beträgt jedoch 5 Jahre. Achtung: Wartungsfugen Silikon oder Acryl sind von der Gewährleistung ausgenommen!

Die Bauausführung erfolgt nach den Bestimmungen der „VOB“, entsprechend der neuesten Ausgabe.

 

Alle Angaben, Pläne und Berechnungen dieser Unterlage entsprechen dem aktuellen Planungsstand, April 2018. Abweichungen durch planerische Weiterentwicklung, behördliche Auflagen oder Änderungen im Zuge des technischen Fortschritts behalten wir uns vor, soweit dies nicht zu einer Verschlechterung der vertraglich vereinbarten Leistung führt! Maßgebend sind die Angaben im Vertrag.

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